
CALL FOR HELP!
Seit vielen Jahren steht kurz vor Ende des Sommersemesters an dieser Stelle ein CALL FOR ENTRIES, der Studierende der filmschaffenden hessischen Hochschulen aufruft, ihre Filme für den Hessischen Hochschulfilmtag (HHFT) einzureichen. Leider müssen wir in diesem Sommer stattdessen einen CALL FOR HELP aussenden
DER HESSISCHE HOCHSCHULFILMTAG IST IN GEFAHR!
Nach 16 Jahren steht der HHFT vor dem Aus. Die hFMA (Hessische Film- und Medienakademie) hat Anfang Juni dieses Jahres mitgeteilt, dass der im März gestellte Antrag auf Förderung des HHFT abgelehnt wurde. Für die Studierenden aus Kassel, die den HHFT seit 2010 in wechselnder Besetzung organisieren, kam diese Entscheidung überraschend: Die hFMA hatte von Anfang an als Hauptförderer jährlich 85 % bis 90 % der Gesamtkosten getragen.
Ohne diese Unterstützung ist eine Durchführung unmöglich. Deshalb dieser CALL FOR HELP: Natürlich würden wir uns freuen, wenn jetzt jemand seinen Geldbeutel öffnen und einfach den fehlenden Betrag bereitstellen würde – aber wir wissen selbst, dass so etwas nur im „Film“ passiert. Deshalb haben wir eine andere Bitte an Euch, die Ihr schon mal als Gast auf dem HHFT gewesen seid oder die Ihr intensiv an neuen Filmen arbeitet, um sie dort zu präsentieren:
Bitte gebt uns Feedback!
- Was hat Euch an den bisherigen Ausgaben des HHFT gefallen?
- Warum würdet Ihr ihn vermissen, wenn er nicht mehr stattfindet?
- Welchen Nutzen konntet Ihr daraus für Euer Filmprojekt ziehen oder als Besucher*in?
- Was können wir noch besser machen, damit es ihn hoffentlich noch über viele Jahre hinweg geben kann?
Schickt Euer Feedback einfach per Mail an: hhft@mail.de – oder, wenn Ihr wollt, auch direkt an die hFMA.
Und falls Ihr Eure Filme für den HHFT 2026 einreichen wolltet: Schaut doch Ende Juli noch einmal auf diese Seite, denn wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben! Vielleicht steht am Ende dann doch wieder ein CALL FOR ENTRIES 2026 an dieser Stelle!
Wir freuen uns auf Eure zahlreichen Rückmeldungen und bedanken uns schon jetzt für Eure Unterstützung!
Hier ein Abriss der Geschichte des Hessischen Hochschulfilmtags (HHFT):

Partnerschaft: Partnerin des HHFT war von Beginn an das Kasseler Dokumentarfilm- und Videofest, zu dem sich ohnehin jährlich im November zahlreiche Branchenvertreter*innen in Kassel einfinden. Das Dokfest bietet dem HHFT mehrere Seiten im Festivalkatalog sowie ein festes Zeitfenster im Programm (immer am Festival-Donnerstag zwischen 10:00 und ca. 19:00 Uhr).
Wer zeigt seine Filme? Beim HHFT stellen Studierende der filmschaffenden hessischen Hochschulen aus dem Netzwerk der hFMA ihre neuesten Werke vor. Zu den beteiligten Institutionen, an denen ein Filmabschluss absolviert werden kann, gehören: die Hochschule Darmstadt, die Kunsthochschule Kassel, die Hochschule für Gestaltung in Offenbach und die Hochschule RheinMain in Wiesbaden.
Die Jury & Filmauswahl: Die Auswahl der Filme erfolgt durch eine Jury. Diese setzt sich aus je einem/einer Studierenden der vier beteiligten Hochschulen sowie zwei Branchenvertreter*innen zusammen (in den letzten Jahren jeweils Mitarbeiter*innen von Hessen Film und Medien und dem Kasseler Dokfest). Die Jurysitzungen fanden bisher im Rotationsprinzip an den verschiedenen Standorten statt und wurden von Lehrenden der gastgebenden Hochschule betreut. Gezeigt werden Abschluss- und Semesterarbeiten sowie Debütfilme aus den Bereichen Dokumentar-, Experimental-, Animations- und Spielfilm.
Vernetzung: Ein Hauptziel des HHFT ist es, den Kontakt zwischen hessischen Studierenden, Absolvent*innen und der Film- und Fernsehbranche zu intensivieren. Der HHFT lädt gezielt Fachpublikum ein und hat sich als feste Netzwerk-Plattform etabliert. Seit Jahren gehören Vertreter*innen von Hessen Film und Medien, dem Filmhaus Frankfurt, dem Lichter Filmfest, dem Film- und Kinobüro Hessen, der AG Kurzfilm, dem Bundesverband Jugend und Film und vielen weiteren Institutionen zu den Stammgästen – ebenso wie die hFMA selbst.
Austausch: Um den Dialog zu vertiefen, präsentieren sich nicht nur die Studierenden. Auch die Fachbesucher*innen bekommen die Gelegenheit, ihre Arbeit vorzustellen. Zudem erhalten alle Gäste die Möglichkeit, den Studierenden direktes Feedback zu ihren Projekten zu geben. Dieses Feedback fließt wiederum in die Auswahl der HESSEN TALENTS ein – ein Projekt der hFMA, bei dem die Teilnehmenden gemeinsam die Berlinale besuchen, in Open Classes netzwerken und ihre Filme auf dem European Film Market (sowie zuletzt im fsk-Kino Berlin) zeigen können.
Der HHFT-Katalog & Filmkritik: Zum Event erscheint ein umfangreicher Katalog, der grafisch und redaktionell von Studierenden selbst gestaltet wird. Die Filmtexte entstehen im hFMA-Workshop FILM/TEXT/PRAXIS unter der Leitung von Carolin Weidner, an dem Studierende aller 13 hessischen hFMA-Hochschulen teilnehmen können. Hier stehen der Spaß am Schreiben und die kritische Auseinandersetzung im Vordergrund. Die Autor*innen können die von ihnen besprochenen Filme beim HHFT auch selbst moderieren. Die Filmemacher*innen erhalten dadurch einen fundierten, gedruckten Text für ihre professionelle Arbeit, während die Schreibenden die anschließenden Filmgespräche leiten.
Weitere Möglichkeiten für Studierende: Sowohl die Textautor*innen als auch die Filmschaffenden, deren Arbeiten gezeigt werden, erhalten eine Akkreditierung für das gesamte Kasseler Dokfest und können so alle regulären Filmvorführungen und Events des Festivals besuchen. Neben aktuellen Filmen werden auf dem HHFT auch neue Projektvorhaben gepitcht. In den Pausen sorgt ein von den Studierenden selbst zubereitetes Essen dafür, dass die persönliche Atmosphäre und das gemeinschaftliche Miteinander nie zu kurz kommen.
Schulen und Partner*innen

Die Studienschwerpunkte Animation, Film und bewegtes Bild sowie die Klasse für Virtuelle Realitäten sind den Studiengängen „Visuelle Kommunikation“ und „Bildende Kunst“ der Kunsthochschule Kassel zugeordnet.
Das Studium bietet eine künstlerisch-praktische Ausbildung und wird mit einem künstlerischen Abschluss beendet, der international dem Master of Arts gleichgestellt ist. Kenntnisse aus den zentralen Bereichen der Produktion von Spiel-, Dokumentar-, Animations- und Experimentalfilmen sowie weiteren Bewegtbildern werden vermittelt. Gleichzeitig werden Kenntnisse aus den Bereichen der Filmgeschichte, -theorie und -analyse gelehrt. Ziel des Studiums ist die Herausbildung einer eigenen künstlerischen Handschrift.
Einzeln oder in wechselseitiger Kollaboration erarbeiten die Studierenden ihre Projekte. Angeleitet werden sie in individueller, projektbezogener Betreuung durch die Lehrenden, sowie durch eine Vielzahl vonLehrveranstaltungen. Die Verflechtung und Zusammenarbeit mit den weiteren Studienschwerpunkten der Visuellen Kommunikation (z. B. Neue Medien, Intermediale Fotografie und zeitbasierte Medien im künstlerischen Feld, Grafikdesign, Illustration & Comic)sowie mit denen der Bildenden Kunst (wie Virtuelle Realitäten) wird unterstützt und gefördert.
Prof. Martina Bramkamp //m.bramkamp@uni-kassel.de
Prof. Bjørn Melhus // studio@melhus.de
Prof. Jan Peters // jan.peters@uni-kassel.de
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Prof. Kathrin Albers// albers@uni-kassel.de
Prof. Joel Baumann// jbaumann@uni-kassel.de

In fachspezifischen Studiengängen erfolgt künstlerische, technologische sowie wissenschaftliche Lehre und Forschung in den Disziplinen der digitalen Medien. Die jeweiligen Ausbildungsprofile von Realfilm, Animation und Computer-Games, Soundgestaltung sowie interaktiven Mediensystemen sind interdisziplinär, praxisbezogen, team- und projektorientiert.
Im Studiengang Motion Pictures nimmt die filmpraktische Ausbildung eine zentrale Rolle ein.
Neben den grundlegenden, fachlichen und methodischen Kenntnissen des Filmemachens, bilden filmisches Handwerk und künstlerische Ansätze, sowie die praktische Arbeit am Filmset und Teamarbeit, eine wesentliche Grundlage für das spätere Berufsleben der Studierenden in der Branche Film- und Fernsehen.
Die sehr gute Ausstattung des Studiengangs mit moderner Kamera- und Tontechnik sowie einem vollwertigen TV-Studio ermöglicht es,
umfassende Erfahrungen zu sammeln. Der internationale Studiengang Animation & Game wird vorwiegend in Englisch unterrichtet und qualifiziert die Studierenden für Berufe in der internationalen Medienindustrie. Die Verbindung der Disziplinen Animation und Game trägt der Konvergenz von Formaten und Plattformen Rechnung und befähigt die Studierenden sich in einem dynamischen Berufsfeld zu etablieren und weiterzuentwickeln. Die Studierenden erwerben ein solides Verständnis für den gesamten Produktionsprozess und können sich zugleich spezialisieren: als Digital Artist/ Game-Designer, Animator, Producer, Game Developer und Technical Director.
Prof. Dr. Frank Gabler//frank.gabler@h-da.de
Prof. Alexander Herzog//alexeherz@gmx.de
Prof. Tilmann Kohlhaase//
tilmann.kohlhaase@h-da.de

Das Lehrgebiet Film|Video ermöglicht eine praxisorientierte Auseinandersetzung mit den
verschiedenen Formen des künstlerischen Films: Kurzspielfilm, Experimentalfilm, Dokumentarfilm, Audio|Videokunst, Expanded Cinema, Animationsfilm und deren unzählige Verknüpfungsmöglichkeiten untereinander, sowie mit angrenzenden Terrains.
Das Studium ist modular gegliedert und ermöglicht zudem selbstbestimmte interdisziplinäre Kombinationen mit anderen Fachgebieten der HfG.
Flankiert von wechselnden Theorie-Angeboten lernen die Studierenden neben den konzeptionellen Anteilen der Film- und Videoarbeit – etwa Drehbuch oder Regie – die klassischen analogen und digitalen Techniken der Film- und Videoherstellung kennen. Dazu gehören Kameraführung, Lichtgestaltung, Montage, Sounddesign, Postproduktion, sowie die sich stetig verändernden Möglichkeiten neuer, hybrider oder immersiver Ansätze wie im FullDome 360°- und VR-Kino, im 3D-Sound-Bereich oder mehrkanalige, transmediale Technologien.
Internationale Gäste, Dozent*innen und Mentor*innen begleiten über den Hochschul-Horizont hinaus. Die HfG Offenbach ist seit 2007 Gründungsmitglied und Sitz der hessischen Film- und Medienakademie (hFMA).
Prof. Dr. Marie-Hélène Gutberlet //
gutberlet@hfg-offenbach.de
Prof. Alex Oppermann //
oppermann@hfg-offenbach.de
Angelika Levi //
levi@hfg-offenbach.de

Der AV-Medien Bereich des Studiengangs Kommunikationsdesign bildet die Studierenden in dem Spannungsfeld zwischen angewandter Kommunikation und künstlerischem Experiment aus. Durch das Erlernen der aktuellen digitalen Techniken im Film-, Animations- und Interaktivbereich entsteht die Basis für das Experimentieren innerhalb verschiedenster angewandter Aufgabenfelder. Der spannende Spagat zwischen Markt und Kunst wird bewusst thematisiert, analysiert und ausprobiert. Der Fokus liegt dabei auf der Entwicklung der persönlichen Handschrift der Studierenden und dem Zusammenwachsen der verschiedenen Spielfelder digitaler Kommunikation.
So entstehen interdisziplinäre Projekte aus allen Bereichen des bewegten Bildes: vom klassischen Spiel- und Dokumentarfilm über das serielle Erzählen, 2D und 3D Motion Design und Animationsfilmprojekten bis hin zu verschiedensten interaktiven Anwendungen. Als wichtigste Voraussetzung gilt, der Mut zum Scheitern, um den Blick auf das Neue freizumachen.
Prof. Börries Müller-Büsching //
boerries.mueller-buesching@hs-rm.de
Prof. Rüdiger Pichler. //
ruediger.pichler@hs-rm.de
Prof. Tom Schreiber //
tom.schreiber@hs-rm.de



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